Orthopädieschuhtechnik Andreas Bartsch

Wir sorgen für die Gesundheit Ihrer Füße!

Lexikon | Orthopädieschuhtechnik Andreas Bartsch

Lexikon

Als Kunde hat man es oft schwer, Diagnosen oder Fachbegriffe aus dem Orthopädie-Bereich richtig zu verstehen.

Wir haben uns zu dieser Problematik Gedanken gemacht und Ihnen, als kleinen Zusatzservice, ein Fachlexikon eingerichtet, das ständig erweitert wird.

Klicken Sie einfach in der oberen Buchstabenleiste auf den entsprechenden Anfangsbuchstaben Ihres Suchwortes.

Sollte Ihr Suchbegriff einmal nicht dabeisein, so scheuen Sie sich bitte nicht, einfach anzufragen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem Fachlexikon.
  • A wie Anamnese
    Abdruck
    Ein durch Druck hervorgebrachtes Abbild des entsprechenden Körperteils
    Abduktion
    Bewegung eines Gliedes von der Körpermitte nach außen
    Abguss
    Bewegung eines Gliedes von der Körpermitte nach außen
    Abrollabsatz
    Der Abrollabsatz erleichtert den Auftritt der Ferse und die Abrollung des Fußes
    Absatz
    Höhe und Breite des Schuhabsatzes beeinflussen das Wohlbefinden des Fusses. Bei Damen wird eine Absatzhöhe von 3 und 4 cm empfohlen. Höhere Absätze führen zu einer Verkürzung der Wadenmuskulatur. Ebenso ist die Breite und die Auftrittsfläche eines Absatzes entscheidend. Breite Absätze erhöhen die Standfestigkeit. Schmale oder spitze Absätze führen zu Unsicherheiten beim Gehen und Stehen -> Muskeln und Fussgelenke werden überanstrengt
    Abwicklungshilfen
    Veränderung der Spitzensprengung zur Schonung der Fußgelenke
    Achillessehne
    Verlängerung der Wadenmuskulatur, die sehnig am Fersenbein ansetzt; Stärkste Sehne im menschlichen Körper
    Achillobursitis
    Entzündung des Schleimbeutels, der unter dem Ansatzpunkt der Achillessehne am Fersenbein sitzt
    Adduktion
    Heranführen der Gliedmaßen an die gedachte Mittellinie des Körpers, z.B. gegrätschte Beine werden geschlossen, Fuß wird nach innen gedreht
    Amputation
    Absetzten eines Gliedes; Höhe bzw. Ort der Amputation richtet sich nach der Ausdehnung der Erkrankung bzw. Verletzung des Gliedes, nach der Möglichkeit der späteren prothetischen Versorgung sowie nach der Tragfähigkeit des Stumpfes. Amputationen werden bei schweren Verletzungen, bösartigen oder verdrängten Geschwülsten, chronischen Eiterungen und schweren Durchblutungsstörungen vorgenommen
    Anamnese
    Krankheitsvorgeschichte; sie wird vom Arzt durch sachgemäßes Befragen des Patienten erhoben und ist wichtig im Hinblick auf das Stellen einer Diagnose
    Arthritis
    Gelenkentzündung durch Bakterien, die auf direktem Wege durch Wunden oder auf dem Blutwege an das Gelenk herangebracht werden können
    Arthrodese
    Künstliche Versteifung eines Gelenkes durch operative Maßnahmen (= absolute Funktionsuntüchtigkeit des Gelenkes durch Unbeweglichkeit)
  • B wie Bandagen
    Ballen
    Volkstümlicher Ausdruck für Veränderungen am Großzehengrundgelenk, entweder im Sinne eines Hallux valgus (Grosszehenmissbildung) oder einer Verdickung im Bereich des Großzehengrundgelenkes durch Knochenwucherung am Mittelfußköpfchen (=zehenwärts gerichtetes Ende des Mittelfußknochens). Für diese oft sehr schmerzhaften Veränderungen gibt es eine Reihe beschwerdelindernder Druckschutzmittel
    Ballenrolle
    Die Ballenrolle vermindert die Abwicklungsbewegung in den Zehengrundgelenken
    Band
    (Ligamentum)
    Bindegewebiger Strang, der Knochen zu Gelenken verbindet. Eigenschaft: Nachgiebigkeit und Beweglichkeit. Aufgabe: bestimmte Gelenkbewegungen ermöglichen, andere verhindern
    Bandagen
    Schutzvorrichtungen für verletzte, schwache Körperteile, z.B. Korsetts, Knöchelsocken, Gummistrümpfe. Fuß- und Beinbandagen dienen auch dazu, Störungen in den Funktionen der Venen und Blutgefäßen zu beheben
    Bänderriss
    Riss eines Bandes als Folge einer Überbeanspruchung, meist durch Gewalteinwirkung, z.B. beim Umknicken des Fusses
    Bänderzerrung
    Gewaltsame Dehnung eines Bandes über seine normale Belastbarkeit hinaus, ohne dass ein Bänderriss eintritt
    Beingeschwür
    Ein meist oberhalb des Innenknöchels des Unterschenkels sitzendes, schmieriges, außerordentlich schlecht heilendes Geschwür. Ursache: örtliche Durchblutungsstörungen als Folge von Krampfadern
    Bequem-Schuhe
    Schuhe mit federleichter Sohle und Auftrittsdämpfung, anatomisch ausgearbeitetes Fußbett und Laufsohle, Klimakanäle für Luft zum Atmen etc
    Bettung
    Einarbeitung einer Fußsohlenplastik in die Auftrittsfläche.
    Beugung
    Bewegung welche die Beugemuskeln herbeiführen. Senkung der Fussspitze
    Biologie
    Lehre vom Leben, zu der als Untergruppen die Menschenkunde (Anthropologie), die Tierkunde (Zoologie) Und die Pflanzenkunde (Botanik) gehören
    Blankleder
    Pflanzlich gegerbtes Rindleder von besonderer Geschmeidigkeit und Zähigkeit
  • C wie Calcaneus
    Calcaneus
    Fersenbein; eines der sieben Knochen des Rückfusses (Fuss lässt sich in Vor- Mittel-und Rückfuss einteilen
    Calcaneussporn
    Fersensporn; eine nach vorn gerichtete Knochenzacke am unteren Teil des Fersenbeins, meist an der Ansatzstelle der kurzen Fussmuskulatur
    Coxa
    Hüfte
    Chopartsches Gelenk
    Sattelgelenk; Gelenk zwischen der ersten und zweiten Reihe der Fusswurzelknochen, nämlich zwischen Fersen- und Sprungbein einerseits und Würfel- und Kahnbein andererseits
    Chromleder
    Kräftiges, widerstandsfähiges Leder, welches von den Häuten des Rindes oder Pferdes gewonnen wird. Die Bezeichnung kommt von den bei der Gerbung verwendeten Chromgerbstoffen
    Clavus
    Hühnerauge; Hornhautzellenvermehrung, die sich Zapfenartig in tiefe Hautschichten erstrecken kann. Ursache: Druckwirkung von aussen auf die Haut durch unpassendes Schuhwerk oder statische Veränderungen am Fussskelett. Bekämpfung: Maßfussstützen oder Druckschutzmittel
  • D wie Distorsion
    Defektausgleich
    Ersetzen fehlender Fußteile. Dabei muss Wert auf Kosmetik und Funktionalität gelegt werden.
    De-Rotations-Absatz
    Prinzip des Absatzes : schräg gestellte, sinnvoll angeordnete Gummirippen lösen bei Belastung einen Dreheffekt aus. Durch die Veränderung der Auftrittsfläche wird eine Rotation der Beinlängsachse hervorgerufen, welche entsprechend der Anordnung der Gummirippen beim Einwärts- oder Auswärtsgang eine Gegenkraft zur Wirkung kommen lässt. Der Absatz ist besonders für Kinder gedacht, um Tibia (=Schienbein) Innen- oder Außenrotation zu behandeln und die Schrittabwicklung unbewusst zu normalisieren.
    Diabetes
    Nach langjähriger Erkrankung kann es beim Diabetiker zu Veränderungen an den Füßen kommen die durch mangelnde Durchblutung oder auch durch schlechte Nervenversorgung bedingt sind. In der Folge können dann Spreizfuß, Krallenzehen, Ulzera, Nekrosen, Infektionen und schließlich sogar ein Zusammenbruch der gesamten Fußstatik auftreten. Damit wird der Fuß unbelastbar und in manchen Fällen auch amputationsreif.
    Distorsion
    Verstauchung, Zerrung der Gelenkkapsel und der Bänder infolge gewaltsamer oder übermäßiger Bewegung, z.B. beim Überbeugen und Überstrecken eines Gelenks
    Dorsalflexion
    Am Fuss: Heben des Fusses nach dem Fussrücken, d.h. nach oben -> Streckung
  • E wie Extension
    Einwärtsgehen
    Gehen mit nach innen zeigenden Fussspitzen; Ursache für das Einwärtsgehen kann ein Beinrotationsfehler sein, der ärztlich behandelt werden sollte
    Entlastung
    Verteilung von Druckkräften auf andere, unempfindliche Regionen. Dabei werden Druckstellen im Bereich der Fußsohle und des Schaftes hohlgelegt oder abgepolstert.
    Extension
    Ausdehnung, Ausstreckung, Zug; In der Knochenbruchbehandlung erfolgt die Extension als Zug in der Längsrichtung eines Gliedabschnittes und dient der Einrichtung eines Bruches bzw. der Vermeidung einer Verschiebung der Bruchenden oder der Entlastung geschädigter Gelenke
  • F wie Fersenbein
    Femur
    Oberschenkelknochen
    Fersenbein
    vgl. Begriff "Calcaneus"
    Fersenkissen
    Diese erreichen einen weichen, elastischen Auftritt, Welcher sich bei Reizerscheinungen im Bereich des Fersenbeines angenehm auswirkt
    Fersensporn
    Der Fersensporn ist eine nach vorn gerichtete Knochenzacke am hinteren Teil des Fersenbeins. Durch Reizung und Entzündung der benachbarten Weichteile oder Schleimbeutel treten stechende oder brennende Schmerzen auf.
    Fersenstütze
    Eine Fersenstütze mit Weichpolsterung der Fersenauftrittsfläche entlastet eine Fersenbursitis oder periostotische Bereiche oder plantare Schwielenbildungen. Bei Abstützung wird bis zum Sustentakulum tali also bis zur Fußwurzelgelenkmitte vorgezogen.
    Feststellungsmaßnahmen
    Versteifung der Sohle und Gestaltung der Hinterkappen und Walklaschen.
    Fibula
    Wadenbein = äußerer Unterschenkelknochen
    Flexion
    Beugung, Biegung; Beim Fuss die Bewegung des Fusses nach unten, d.h. zur Fusssohle hin (Plantarflexion)
    Fuß
    Beugung, Biegung; Beim Fuss die Bewegung des Fusses nach unten, d.h. zur Fusssohle hin (Plantarflexion)
    Fußstümpfe
    Füße nach Amputationen. Amputationen halten sich außer dem Mittelfuß an den Gelenkslinien.
  • G wie Gelenk
    Gelenk
    Knochenverbindung, bei der zwei oder mehrere Knochen mit überknorpelten Flächen aneinander stoßen. An jedem Gelenk unterscheidet man die freien, überknorpelten Gelenkenden der Knochen, den mit Gelenkflüssigkeit gefüllten Gelenkspalt und die Gelenkkapsel, welche die Knochenenden miteinander verbindet.
    Gelenkentzündung
    vgl. Begriff "Arthritis"
    Gelenkfedern
    Stahlfedern welche die Stabilität des Gelenkes (Schuhgelenk = zwischen Absatz und Sohle) eines Maß- oder orthopädischen Schuhes gewährleisten bzw. erhöhen.
    Gelenkkeile
    Aus Moos- oder Vollgummi gefertigte Keile, die als elastische Gelenkverstärkung und als Unterlage für Fussstützen dienen.
    Gelenkkontraktur
    Fehlerhafte Gelenkstellung mit teilweiser oder völliger Versteifung. Mögliche Ursachen: 1. Arthrogene Ursachen, d.h. durch Erkrankungen des Gelenkes selbst bei Verletzungen oder Entzündungen 2.Neurogene Ursachen, d.h. auf dem Nervenwege bedingt durch Erkrankungen des Rückenmarkes oder peripherer Nerven 3.Dermatogene Ursachen, d.h. durch Haut- oder Muskelverletzungen, Narbenbildung...
    Gelenkkontusion
    Gelenkprellung oder Gelenkquetschung
    Gelenkversteifung
    Absolute Funktionsuntüchtigkeit eines Gelenkes durch Unbeweglichkeit. Fast immer die Folge einer völligen Zerstörung der Gelenkknorpel nach schweren Entzündungsprozessen oder schweren Verletzungen. Das Gelenk ist fast immer in einer Fehlstellung versteift -> operative Versteifung ist vorzuziehen
    Genu
    Knie
    Genu valgum
    X- Beinstellung; Die Füsse können oft nicht mehr nebeneinander gestellt werden, da sich die Knie berühren. Folgen: vorzeitiger Gelenkverschleiß, Bandlockerung an der Knie-Innenseite, aber auch an der Fussinnenseite mit senkfussartigen Beschwerden.
    ( Schuhinnenranderhöhung ist eine korigierende Maßnahme)
    Genu varum
    O-Beinstellung; Verbiegung des Beines nach außen mit einem nach innen zu offenen Bogen. ( Schuhaußenranderhöhung)
    Gipsabguss
    Herstellung eines Gipsnegativs von Körperteilen z.B. Gipsnegativ des Fusses: Eine dünnen Schicht von Gipsbinden wird um den Fuss gewickelt und zum Erstarren gebracht. Anschließend wird sie aufgeschnitten und wieder zusammengesetzt. Man füllt das Gipsnegativ durch Aufgießen mit Gipsbrei (Kunststoff) und erhält dann ein Gipspositiv ( Leisten), wonach orthopädische Hilfsmittel gearbeitet werden können.
  • H wie Hammerzehe
    Hackenfuss
    Der Hackenfuss zeichnet sich durch eine dorsal (zum Fussrücken hin) aufgebogene und leicht pronierte (Pronation = Einwärtsdrehung) gehaltene Fehlstellung aus. Der Fuss ist deutlich bewegungseingeschränkt (kontrakt)
    Hallux
    Großzehe
    Hallux malleus
    Klauenstellung der Großzehe
    Hallux rigidus
    Bewegungseinschränkung des Großzehengrundgelenkes für die Dorsalflexion (nach oben)
    Hallux valgus
    Beim Hallux Valgus spreizen sich die Vorfußknochen auseinander. Die Zehen werden durch den Schuh in die Mitte zusammengefasst. Dadurch entsteht der Ballenwinkel der zu Hautschäden und Entzündungen führt.
    Hammerzehe
    Beim Hallux Valgus spreizen sich die Vorfußknochen auseinander. Die Zehen werden durch den Schuh in die Mitte zusammengefasst. Dadurch entsteht der Ballenwinkel der Zehenverkrümmung meist der 2. - 5. Zehe, bei der die Grundgelenke überstreckt und die Mittel- und Endgelenke rechtwinkelig gebeugt sind Hautschäden und Entzündungen führt.
    Hohlfuß
    Beim Holhlfuß nimmt die Länge des Fusses ab wobei die Höhe (Rist) zunimmt. Beim Hohlfuß ist der Fußbogen soweit gesprengt, dass nur noch Fersen- und Ballenflächen belastet werden. Die Sohlenfläche reduziert sich um bis zu 50%
    Hornhaut
    siehe Schwiele
    Hüftgelenk
    Gelenk zwischen der vom Hüftbein gebildeten Gelnkpfanne und dem halbkugelförmigen Kopf des Oberschenkelknochens
    Hüfte
    Coxa
    Hühnerauge
    siehe Clavus
  • K wie Knickfuß
    Keilabsatz
    Der Keilabsatz verlängert die Auftrittsfläche bis zum Vorfuß und erlaubt eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf die gesamte Fußfläche bei hochgradigem Plattfuß, Übergewichtigkeit.
    Kinderlähmung
    Viruserkrankung, bei der die Ganglienzellen (Nervenzellen der motorischen Nervenbahnen im Rückenmark) geschädigt bzw. zerstört werden. Dadurch treten nach wenigen Stunden oder Tagen Lähmungen auf, die alle Muskelgebiete befallen können, häufig die Extrmitäten.
    Klumpfuß
    Die Formveränderung des Klumpfußes besteht aus mehreren Komponenten: Einem Spitzfuß, einer Auswärtsdrehung der Fußinnenfläche (Hebung des inneren und Senkung des äußeren Fußrandes), einer Heranführung des Vorfußes an eine gedachte Mittellinie des Körpers, einem Hohlfuß.
    Knickfuß
    Beim Knickfuß kippt das Fersenbein nach innen um und rutscht nach außen weg.
    Kniearthrose
    Chronisch degenerative Kniegelenkerkrankung, welche überlastete oder in ihrer natürlichen Funktion gestörte Kniegelenke befällt. Dabei kommt es zur Veränderung des Gelenkknorpels bis zu dessen völliger Zerstörung und zu immer wieder auftretenden serösen Gelenkergüssen.
    Knöchel
    Knochenvorsprünge an der äußeren und inneren Seite des oberen Sprunggelenks
    Knochenbruch
    Kontinuitätstrennung (vollständige Durchtrennung) des Knochens durch Verletzung, längere rhythmische Beanspruchung oder herabgesetzte Belastungsfähigkeit. (Fraktur)
    Knochenhaut-entzündung
    Sie entsteht entweder direkt durch Kontakt mit Bakterien bei Verletzungen oder fortgeleitet auf dem Blutweg, wenn eine Infektion mit Bakterien an einem anderen Ort im Körper vorhanden ist
    Korrektur
    Entgegenwirken der Feststellungen des Fußes.
  • L wie Längsgewölbe
    Längsgewölbe
    Im Bereiche des Fussskeletts Wölbung an der Innenseite, die sich vom vorderen Teil des Fersenbeines bis zum 1. und 2. Mittelfussköpfchen erstreckt.
    Längsgewölbe-stütze
    Die eingebaute Längsgewölbestütze erlaubt die optimale Fußbettung unter Einbeziehung der ganzen Fußfläche in den Belastungsbereich. Entlastung der Fußwurzel, keine Stellungskorrektur. Ist dort anzuwenden, wo Einlagenversorgung ungünstig – sehr leichter Damenschuh, Turn- und Sportschuhe.
    Leder
    Von den Haaren, der Oberhaut usw. gereinigte, gegerbte, gefettete, zugerichtete und evtl. gefärbte Tierhaut. Man unterscheidet die verschiedenen Ledertypen nach dem verarbeiteten Hautmaterial sowie nach dem angewandten Gerbverfahren.
    Leisten
    Nach der Gestalt des Fusses hergestellte Holz- oder Kunststoffform, über der Schuhwerk oder Fussstützen gearbeitet werden.
    Ligamentum
    Aus elastischem Gewebe bestehende strangförmige Gebilde, welche die einzelnen Skelettteile an den Gelenken miteinander verbinden.
    Lisfrancsches Gelenk
    Gelenklinie zwischen den Fusswurzelknochen einerseits und Mittelfussknochen andererseits
  • M wie Meniskus
    Malleolus
    siehe Knöchel
    Medial
    Zur Mittellinie des Körpers zu gelegen, mittelwärts, einwärts
    Meniskus
    Bezeichnung für den äußeren und inneren halbmond- bzw. sichelförmigen Knorpel im Kniegelenk, der zwischen Oberschenkelkondylen und Schienbeinkopf eingelagert ist. Jeder der Meniskusmonde ist im Querschnitt keilförmig gestaltet mit einer Basis nach außen und einer nach innen geschärften Schneide
    Metatarsalgie
    Sammelbegriff für Krankheits- bzw. Schmerzerscheinungen im Bereiche des Mittelfusses. Ursache ist hauptsächlich die Senkung der Fussquergewölbes, wie beim Spreizfuss ( meist auch beim Hallux valgus oder Hohlfuss)
    Metatarsen
    Metatarsalknochen, Mittelfussknochen
    Mittelfuß
    Metatarsus
    Mittelfuß-köpfchen
    Das zehenwärts gerichtete Ende des Mittelfussknochens, welches mit der Basis des Zehengrundgliedes in gelenkiger Verbindung steht.
    Mittelfußpolster
    Pelotten, welche auf Fussstützen oder Schuhbrandsohlen angebracht werden, teils um das gesenkte Quergewölbe zu heben, teils um die schmerzhaften Stellen unter den Mittelfussköpfchen vor Bodendruck zu schützen.
    Mortonsche Krankheit
    Der Patient verpürt beim Gehen durch Einklemmen eines Nervenastes zwischen zwei Mittelfussknochen, wenn sich das Quergewölbe des Fusses abflacht, einen so starken Schmerz, so dass er minutenlang keinen Schritt mehr machen kann.
    Muskelkater
    Schmerzhafte Verhärtung der Muskulatur als Folge von Überanstrengungen. Die Ursache ist eine Überladung des Muskelgewebes mit Stoffwechselzwischen- und –endprodukten. Eine Behandlung ist im allgemeinen nicht erforderlich, jedoch ist Bewegung als innere Selbstmassage des Muskels zu empfehlen. Bei sehr starken Schmerzen kommen Wärme und Ruhe zur Anwendung.
    Muskelruptur
    Muskelriss. Durch Verletzung hervorgerufene Muskelzerreißung, die im allgemeinen durch Überdehnung des gespannten Muskels oder durch stumpfe Gewalt verursacht wird.
  • N wie Nervenentzündung
    Nappa
    Besonders weiches und geschmeidiges Leder von der Haut junger Tiere
    Narbenseite
    Die oberste, nach außen zugekehrte Seite ( Haarseite) der Haut oder des Felles eines Tieres
    Naviculare
    Kahn- oder Schiffbein im Fußwurzelskelett
    Nerven-entzündung
    Erkrankung der peripheren Nerven, die mit einer Störung der motorischen oder sensiblen Leitung einhergehen kann. Sie wird durch Erkältungen, Verletzungen, Vergiftungen, Infektionskrankheiten, chronische Erkrankungen usw. hervorgerufen.
    Neurologie
    Die Lehre von den Nervenkrankheiten
    Neuropathie
    Nervenleiden
    Nubukleder
    Durch Chrom- oder kombinierte Gerbung hergestelltes, auf der Narbenseite geschliffenes Leder, welches eine feine, samtartige Oberfläche hat. Die Haut stammt meist vom Kalb oder Rind.
  • O wie Orthopädie
    O-Bein
    Verbiegung des Beines nach außen mit einem nach innen zu offenen Bogen. Die Ursache für das O- Bein kann eine Rachitis, Entzündungen, Verschleiß, Verletzungen oder auch angeboren sein.
    Ödem
    Krankhafte Ansammlung von wässeriger meist aus den Blutgefäßen ausgetretener Flüssigkeit in den Lymphspalten der Gewebe. Ödematöse Körperabschnitte sind verdickt, blass, oft mehr oder weniger durchscheinend, meist teigig anzufühlen und lassen längere Zeit hindurch Fingereindrücke bestehen.
    Orthesen
    Apparate, welche im Gegensatz zu Prothesen nicht Gliedmaßen ersetzen sollen, sondern einen Ausgleich bei einer geschädigten oder verlorengegangenen Funktion schaffen bzw. zur Ruhigstellung dienen.
    Orthopädie
    Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Behandlung der angeborenen oder erworbenen Fehler im System der Bewegungsorgane befasst. In ihr Gebiet gehört auch die Versorgung der Versehrten mit geeigneten Kunstgliedern (Prothesen). Man unterscheidet die chirurgische Orthopädie, die mit operativen Eingriffen arbeitet, von der konservativen Orthopädie, die sich physikalischer Behandlungsmaßnahmen bedient (Massage, Krankengymnastik, Bäder, Verbände, Schienungen u. a.). - Die erste zusammenfassende Darstellung des Fachgebiets der Orthopädie stammt von dem französischen Arzt Nicolas Andry de Boisregard (* 1658, † 1742), der auch den Begriff Orthopädie prägte. - Orthopäde, Facharzt für Orthopädie.
    Orthopädie-schuhmacher
    Die Aufgabe des O. ist die Versorgung kranker und fehlerhafter Füße mit orthopädischem Schuhwerk, Innenschuhen, Fußergänzungen, Beinverlängerungsprothesen, Fußbandagen sowie Fußstützen nach besonderen Maß- und Modellverfahren, die aus verschiedenen Materialien handwerklich hergestellt werden. Auch die Fertigung von Schuhen für Stützapparate und die orthopädische Zurichtung von Konfektionsschuhen durch Einarbeitung von Fußbettungen usw. zählen zum Aufgabenbereich des Orthopädieschuhmachers.
    Orthopädischer Schuh
    Der o. S. hat die Aufgabe, Störungen in der Statik und Mechanik des Gehens und Stehens, welche durch Deformitäten des Fußes wie Verkürzungen, Versteifungen, Lähmungen oder Teilverlusten am Fuß usw. gegeben sind, sowohl funktionell wie kosmetisch auszugleichen.
    Os
    Knochen
    Osteologie
    Knochenlehre
    Osteopathie
    Knochenleiden
    Osteoporose
    Schwund der knöchernen Substanz der Knochen, wobei diese porös und brüchig werden können. Besonders im Alter vorkommend, doch auch Folge von verschiedenen Erkrankungen
  • P wie Plattfuß
    Parese
    Motorische Schwäche, unvollständige oder vorübergehende Lähmung
    Pelotte
    Abstützung der Mittelfußköpfchen
    Plattfuß
    Beim Plattfuß ist der Längsbogen des Fußes stark abgeflacht (beim Senkfuß: leicht abgeflacht). Der Plattfuß ist meistens das Endstadium des Fußsenkungsprozesses.
    Peronaeus
    Nerv für die Fußheber (Wadenbeinmuskel)
    Pes
    Fuß
    Pes adduktus
    Sichelfuß
    Pes equinus
    Spitzfuß
    Pes excavatus
    Hohlfuß
    Pes planus
    Plattfuß
    Pes valgus
    Knickfuß
    Pes varus
    Angeborene Missbildung mit Adduktionsdeformität der Mittelfuss- und Zehenknochen bei Mittelstellung der Ferse oder evtl. valgus- Stellung der Ferse. Je nach Schweregrad weicht der Vorfuss mehr oder weniger nach medial hin ab.
    Plantarflexion
    Senken der Fußspitze
    Plattfuss
    Meist erworbene und nur selten angeborene Fussdeformität, die vor allem durch das Fehlen des Länggewölbes gekennzeichnet ist. Der Plattfuss ist in den meisten Fällen das Endstadium des sog. Fusssenkungsprozesses.
    Polyarthritis
    Entzündung mehrerer Gelenke
    Posterior
    Der Hintere.: zb. Musculus tibialis posterior bedeutet hinterer Schienbeinmuskel
    Pronation
    Drehbewegung des Fußes um seine Längsachse mit Hebung des äußeren und gleichzeitiger Senkung des inneren Fussrandes.
    Prothese
    Künstliche Vorrichtung, welche verstümmelte oder verlorene Körperteile ersetzen soll.
    Pufferabsatz
    Stoßdämpfende Maßnahmen am Absatz vermindern die Belastung der plantaren Fersenteile und des Periostes, der Fußwurzelgelenke und des Sprunggelenkes. Über Tibia-Fibula und Fernor fortgeleitete schmerzauslösende Auftrittsschwingungen können bei Knie- und Hüftarthrosen wirksam gemindert werden.
  • Q wie Querbrücke
    Querbrücke
    Mit der Querbrücke werden die Metatarsalköpfchen 2 bis 4 je nach Ausdehnung vom Mittelfuß her angehoben und das Quergewölbe aufgerichtet.
    Quergewölbe
    Die Wölbung, die sich zwischen den Mittelfussköpfchen 1 und 5 spannt. (Siehe Spreizfuss)
    Querschnitts-lähmung
    Die völlige oder teilweise Schädigung des Rückenmarkquerschnitts an irgend einer Stelle, beispielsweise infolge Kompression nach Zusammenbruch oder Verletzung eines Wirbels. Die völlige Querschnittlähmung ist gekennzeichnet durch eine totale motorische und sensible Lähmung aller unterhalb des betroffenen Rückenmarkquerschnittes gelegenen Körperpartien
  • R wie Ruptur
    Reiterzehe (Hammerzehe)
    Zehendeformität, wobei sich die eine Zehe über die benachbarte Zehe legt
    Rheumatismus
    Entzündliche Systemerkrankung des mesenchymalen Systems (dazu gehören Knochen, Gelenke, Bänder, Muskeln, Bindegewebe) mit vielfältigen klinischen Symptomen. Der Rheumatismus führt häufig zu lebenslangem Siechtum und Invalidität, er spielt deswegen in der Volksgesundheit eine besonders wichtige Rolle
    Richtungsrolle
    Die Abwicklungsrichtung lässt sich durch die Lage des Rollenscheitelpunktes bestimmen. Alle vorgenannten Ausführungen sind doppelseitig anzuwenden, um Gangsymmetrie zu erzielen.
    Rist
    Volkstümliche Bezeichnung für den Fussrücken
    Röhrenknochen
    Skelettknochen, welche aus einem röhrenförmigen Mittelstück und zwei kurzen, von schwammartiger Knochenmasse aufgebauten Endstücken bestehen.
    Rohlinge
    Fachausdruck für vorgeformte halbfertige Fussstützen
    Rotation
    Drehung, Drehbewegung. In der Medizin ist die Drehung eines Gliedes in einem Kugelgelenk gemeint, also Oberarm und Oberschenkel.
    Rotationsabsätze: Diese Absätze werden im Bedarfsfall auf die Absätze montiert, um die Unterschenkeldrehfehler, die mit der Sichelfussindikation einhergehen können, zu korrigieren. Durch die Belastung beim Fersenauftritt lösen die schräggestellten, kräftigen Gummirippen einen Drehefekt aus, der unmittelbar auf die Beinsäule wirkt.
    Ruptur
    Zerreißung von Gefäßen, Muskeln oder inneren Organen
  • S wie Senkfuß
    Sämischleder
    Dieses geschmeidige tuchartige Leder wird auf der Fleischseite zugerichtet. Die Haut wird vor der Gerbung mit verschiedenartigen Fettstoffen behandelt.
    Schambein
    Der zwischen Hüftpfanne und Sitzbein gelegene Teil des Beckens. Es bildet mit dem Schambein der Gegenseite die sog. Beckensymphyse.
    Schenkelhals-bruch
    Bruch des Schenkelhalses, des Femur, der infolge einer altersbedingten Osteoporose dieses Knochenteiles jenseits des 50. Lebensjahres bei Stürzen recht häufig vorkommt.
    Schleimbeutel
    Ein kissenartiges bindegewebiges Gebilde mit einer schleimproduzierenden Innenhaut, welches zähflüssigen Schleim enthält. Die Schleimbeutel liegen gewöhnlich an Stellen, an denen es gilt, die Reibung zu vermindern.
    Schleppabsatz
    Durch den Schleppabsatz wird der Auftrittspunkt des Absatzes nach hinten verlegt und eine verstärkte Hebelwirkung zur Unterstützung der Wadenmuskulatur bei Hackenfußstellung erreicht.
    Schmetterlings-rolle
    Die Schmetterlingsrolle entlastet die Mittelfußköpfchen 2 und 3, sollte jedoch nicht ohne Anlage einer Querbrücke oder einer Einlage zur Hebung des Quergewölbes gegeben werden. Die verdeckte Rolle erlaubt eine Weichbettung der Metatarsalköpfchen.
    Schuhgelenk
    Aus Stahl, Holz, Hartpappe mit Stahl kombiniert oder Kunststoff hergestelltes Gelenkstück. Das Gelenkstück hat die Aufgabe, die Schuhform gegenüber den Belastungen bei den Funktionen des Fusses zu erhalten und die Sprengung des Schuhes zu verstärken.
    Schuhzurichtung
    Reparatur bzw. das Abändern abgegebener Schuhe auf individuelle Bedürfnisse, um eine schmerz- und beschwerdefreie Schrittabwicklung zu erreichen und zur Behandlung von Fuß- und Körperschäden.
    Schwiele
    Eine gelbliche, hornartige Verdickung der Oberhaut, besonders an Handteller und Fusssohle.
    Sehne
    Verbindungsstück zwischen Muskel und Knochen, das aus besonders zähem Bindegewebe besteht und auf Zug außerordentlich beansprucht werden kann. Entsprechend ihrer Funktion sind die Sehnen als Platten, Bänder oder Stränge geformt.
    Sehnenzerrung
    Überdehnung einer Sehne, meist bei Verstauchung. Dabei kommt es zu kleinsten, mikroskopischen Einrissen und Blutungen in der Sehne, zu ihrer Schwellung und zu Schmerzen.
    Senkfuß
    Die das Längsgewölbe bildenden Knochen (Fersenbein, Sprungbein, Kahnbein, Keilbein) sind abgesunken.
    Sichelfuss
    Angeborene Fußdeformität, welche für sich allein in ausgeprägter form selten ist. Meist ist sie als eine der vier Komponenten des angeborenen Klumpfusses anzutreffen: Pes varus, equinus, excavatus und adductus
    Sklerose
    Krankhafte oder altersbedingte Verhärtung eines Gewebes oder Organs. zb. Arteriosklerose
    Sohlenrand-erhöhung
    Eine Sohlenranderhöhung innen oder außen angebracht verändert die Auftrittsbelastung des oberen und unteren Sprunggelenkes in Supination oder Pronation. Entlastung des Bandapparates auf der erhöhten Seite. Zur Beeinflussung der Torsion kann nur der Absatz innen oder außen erhöht werden.
    Sohlen-versteifung
    Sohlenversteifung mit Abrollsohle und Aussparung des Oberleders zur Freilegung der 1. Zehe bei Zehengrund- und Endgliedfraktur, anstelle aufwendiger fixierender Verbände.
    Spastiker
    ein Mensch mit einem bestimmten, häufig vorkommenden Krankheitsbild, gekennzeichnet durch eine Spastische Lähmung, d. h. Gebrauchsunfähigkeit der Muskulatur infolge eines zeitweiligen oder dauernden Krampfes. Es erfolgen manchmal ungewollte Bewegungen. Durch das Überwiegen der Beugemuskulatur gegenüber der Streckmuskulatur findet man bei Spastikern häufig Beugekontrakturen der Gelenke.
    Spina
    Lateinischer Ausdruck für Stachel, Dorn Sporn. Mehr oder weniger scharfe Knochenvorsprünge des Skelettes, welche meist als Muskelansatz dienen, werden als Spina bezeichnet.
    Spitzfuß
    Ein Spitzfuß ist eine Kontraktur, bei der weder durch passive Kräfte (Belastung des Fußes durch Körpergewicht) noch durch körpereigene Kräfte, der Fuß über die Horizontale angehoben werden kann. Im Extremfall stehen die Mittelfußköpfchen unter dem Schienbein im Lot. Somit wird die Ballenpartie vermehrt belastet, wobei die Ferse entlastet wird.
    Sporn
    Spina, Knochenvorsprung (Fersensporn)
    Spreizfuß
    Beim Spreizfuß ist der quere Fußbogen (Quergewölbe) abgeflacht, wobei die Mittelfußknochen zum Teil strahlenförmig auseinanderlaufen. Somit ist der Spreizfuß auch eine Teilerscheinung des Senk-, Platt- oder Hohlfußes.
    Stegabsatz
    Der Stegabsatz stabilisiert durch vorziehen des Absatzes das Schuhgelenk und verbessert die Tragfähigkeit des Schuhes im Längsgewölbe bei ausgeprägten Plattfüßen.
    Stützung
    Schutz des Fußgewölbes.
    Supination
    Heben des inneren Fussrandes und Senkung des äusseren Fussrandes.
    Supinationskeil
    Keil aus Kork der auf der innen Seite einer Einlage (unterm Knöchel) anzubringen ist.
  • T wie Tibia
    Talus
    Fersenbein
    Tarsus
    Fusswurzel
    Tendo
    Sehne
    Thrombose
    Bildung von Blutgerinsel in einem Blutgfäss.
    Thrombus
    Verstopfung des Blutgefäss
    Tibia
    Schienbein
    Tibula
    Wadenbein
    Tintenlöscher-sohle
    Die Tintenlöschersohle ermöglicht die Gewichtsverteilung auf die gesamte Fußfläche und erleichtert die Abrollung bei verminderter Belastung der Fußwurzelgelenke bei rheumatischem Fuß, Fußwurzelarthrose und atrophischem Altersfuß.
    Torqheel-Absätze
    siehe Rotationsabsätze
    Trittschaum
    Ein geschäumtes Kunststoffmaterial zur Herstellung von Fussabdrücken.
    Trittspur
    Fussabdruck zur Feststellung der Belastungspunkte der Fusssohle
  • U wie Ulcus
    Ulcus
    Geschwür
  • V wie Vene
    Valgus
    X-Stellung
    Varus
    O-Stellung (Genu varum =O-Bein)
    Venen
    Schlauchartige Röhren in denen das Blut herzwärts fließt.
    Verkürzungs-ausgleich
    Der Verkürzungsausgleich oder Überhöhungsausgleich ist zur Vermeidung von einseitigen Entlastungsschäden der Wadenmuskulatur am Absatz und Sohle auslaufend anzubringen
  • W wie Wirbelsäule
    Wadenbein
    Tibula
    Wirbelsäule
    Sie besteht aus verschiedene Abschnitten, nämlich der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule, dem Kreuzbein und dem Steissbein . Leichter Bogen nach vorn im Bereich der Halswirbel= Lordose. Leichter Bogen nach hinten im Bereich der Brustwirbel = Kyphose. Skoliose ist seitliche Verbiegung, = (Krankhafterzustand - Beckenschiefstand - Beinverkürzung)
  • Z wie Zehenrolle
    Zehenrolle
    Die Zehenrolle erhöht die Standsicherheit des Fußes und verbessert die Kniesicherheit, erschwert jedoch die Abwicklung.